| Alte
und neue Medien in der Kunst |
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| Ausstellungsdauer: 18. August - 31. Oktober 1999 im Kunstmuseum Bern, Hodlerstrasse 8-12, 3007 Bern, Tel.: 031 311 09 44, Fax: 031 311 72 63 E-Mail: kmbadmin@kmb.unibe.ch 18. August - 26. September 1999 im Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16, 3000 Bern 6, Tel.: 031 357 55 55, Fax: 031 357 55 99 E-Mail: communication@mfk.ch Gemeinsame Eröffnung: 17. August 1999, 18.00 Uhr im Kunstmuseum Bern, 19.00 Uhr im Museum für Kommunikation Öffentliche Führungen im Kunstmuseum Bern: 24. August, 21. September, 5. / 19. Oktober, jeweils 19.00 Uhr Öffentliche Führungen im Museum für Kommunikation: 25. August, 22. September, jeweils 18.00 Uhr Gemeinsame öffentliche Führung in beiden Museen: 31. August, 18.00 Uhr, Start im Museum für Kommunikation Einführung für LehrerInnen: 7. September, 18.00-19.30 Uhr, Start im Kunstmuseum Bern Kurs der Volkshochschule: "Medienvielfalt in der Kunst des 20. Jahrhunderts", 24. August - 14. September, jeweils 18.00-19.15 Uhr (Anmeldung bei der Volkshochschule Bern, Tel.: 031 311 41 92) Impressum |
Die
Studienausstellung im Zwischengeschoss des Kunstmuseums und im Museum
für Kommunikation will für einmal den Akzent in der Kunstbetrachtung verschieben:
Die ausgestellten Arbeiten sollen nicht primär als autonome Werke, als
Zeugnisse einer Epoche, eines bestimmten Künstlers oder einer Künstlerin
betrachtet werden, sondern im Hinblick auf das künstlerische Medium. Mit
der aktuellen Diskussion um die Eigenschaften und die Perspektiven der
sogenannt "Neuen Medien" (Video, computergenerierte Bilder, telematische
Kunst) stelllt sich auch die Frage nach den spezifischen Bedingungen der
"älteren" oder "alten" Medien wie Fotografie, Drucktechniken oder Malerei
wieder neu.
Jede Kunst ist Medienkunst. Durch die Wahl eines Bildträgers bestimmen Künstlerinnen und Künstler das Medium, mit dem sie ihre Botschaft gestalten wollen. "Medium" (lat. Mitte, Mittel, vermittelndes Element) kann zunächst jedes Mittel des künstlerischen Ausdrucks bezeichnen (Farbe, Ton, Wort), es kann somit auch für alle traditionellen Techniken verwendet werden, wie Malerei, Skulptur, Druckgrafik. Die "Neuen Medien" umfassen den gesamten Komplex elektronisch verarbeiteter und verbreiteter Bilder und Klänge. Der Begriff "Medium" bezeichnet also auch die Kanäle (Presse, Rundfunk, Fernsehen, Internet, Museen), über welche die künstlerischen Botschaften transportiert und in die Öffentlichkeit getragen werden. Die Ausstellung "Pixel, Prints, Pigmente" konzentriert sich hauptsächlich auf das Medium als Bildträger, streift jedoch immer wieder auch die Frage des Mediums als Transportmittel. In einem Panorama von Landschaftsdarstellungen aus verschiedenen Zeiten werden die Besonderheiten der einzelnen Darstellungsformen aufgezeigt. Die Bestimmung der spezifischer Medien erhellt nicht zuletzt die zahlreichen Mischformen, die in der Kunst dieses Jahrhunderts entstanden sind: Malerei nach fotografischen Vorlagen, Materialcollagen, computermanipulierte Fotografien... Im Museum für Kommunikation wird neben einem interaktiven Videopanorama des Künstlers Luc Courchesne auch eine Geschichte des elektronischen Bildes zu sehen sein. Knappe Kommentare begleiten die Exponate. Vor allem jedoch entsteht eine überraschende Konstellation von Kunstwerken. |
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